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Information

Das zentrale Angebot des IVU ist derzeit der Besuchsdienst im Klinikum Lüdenscheid-Hellersen. Ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen Unfallverletzte schon auf der Unfall-Station und bieten bei Bedarf ihre Hilfe an. Bei alleinstehenden Personen sind dies z. B. die Erledigung von Besorgungen oder anderer Notwendigkeiten. Hier besteht eine ergänzende Zusammenarbeit zwischen Ärzten, den grünen Damen und dem Besuchsdienst des IVU.

Die IVU Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 3. Mittwoch im Monat im Klinikum. Hier setzt sich die Betreuung der Unfallverletzten fort und gibt den Betroffenen und deren Angehörigen die Möglichkeit, sie solange wie notwendig aufzusuchen, um Hilfe bei der Verarbeitung der Unfallfolgen zu erhalten. In gemeinsamen Gesprächen unter Betroffenen und dem damit verbundenen Erfahrungsaustausch, ist eine Verarbeitung des Traumas wesentlich erleichtert. Notwendige, wichtige Informationen werden hier weitergegeben.

Häufig auftretende sog. " Posttraumatische Belastungsstörungen " (PTBS) können so effektiv verarbeitet oder sogar " in der Entwicklung "
verhindert werden.

Regelmäßige Vortragsveranstaltungen mit unfallrelevanten Themen werden organisiert und angeboten.
Selbstverständlich nehmen wir jeden Unfallverletzten in der Selbsthilfegruppe auf, eine
Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung.
Der IVU ist eingebunden in ein gewachsenes, gut funktionierendes Netzwerk im Märkischen Kreis und nach 21 Jahren besteht eine erfolgreiche Verbindung zu unterschiedlichsten Einrichtungen, die Unfallverletzte auf die Möglichkeit hinweisen, beim IVU Unterstützung zu bekommen.

Diese Verbindungen geben dem IVU die Möglichkeit, Unfallverletzte sowie deren Angehörige aufzufangen und sie auf ihrem weiteren Weg unterstützend zu begleiten.

Da der IVU ein gemeinnützig eingetragener und anerkannter Verein ist, erfüllt er auch seinen Zweck und unterstützt in vielerlei Hinsicht auch andere Institutionen.

So konnten z. B. im Klinikum viele nützliche Hilfsmittel angeschafft werden, die
Unfallverletzten zu Gute kommen. Der IVU konnte den Rettungsdiensten finanzielle Unterstützung bei größeren Anschaffungen leisten.
Ein jährlicher Ausflug für Unfallverletzte soll einen Tag Abwechslung im teilweise
doch tristen Alltag der Betroffenen verschaffen.

Alles was der IVU in den 21 Jahren - seit seiner Gründung im Märkischen Kreis - gemeinnützig leisten konnte hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.

 

Neben der Hilfe für Unfallverletzte und deren Angehörigen, ist die Prävention eines der wichtigsten Ziele des IVU. Mit dem Ziel der Prophylaxe unterstützt der IVU seit 1992 die Arbeit des Märkischen Kreises, der Kreispolizeibehörde, sowie der Verkehrswachten.
Zielgruppe ist dabei insbesondere die Gruppe der jungen Fahranfänger (16 - 25 jährig.).
Bei Fahranfängerinformationen an Schulen oder Ausbildungsstätten im gesamten MK konnte der IVU die Bemühungen der Kreisverwaltung, der Polizei und auch der Verkehrswacht - mit Referenten und der Schilderung des Themas
„Unfälle und deren Folgen aus der Sicht von Betroffenen“ - sehr positiv ergänzen.

Nachdem die Kreispolizeibehörde im MK die Fahranfängerinformationen in alter Form nicht mehr durchführt, organisiert der IVU auf Grund der Initiative von Dr. Rommel Jadaan und Dr. Frank Mewes (Ärzte aus der Gruppe der LNA im MK) (LNA = Leitender Notarzt) seit Dezember 2009 ein neues Jugendforum mit dem Namen: „Traffic Deadline - Tod auf dem Weg nach Hause“ mit. Das Konzept dieser Veranstaltung erwies sich als sehr wirkungsvoll und beeindruckend. Traffic Deadline Gruppenfoto 2014
Die Rückmeldungen nach den ersten Veranstaltungen waren sehr positiv und sind für uns Antrieb und Verpflichtung, sie weiter fortzusetzen.Hierzu nehmen wir Kontakt zu den Verkehrssicherheitsbeauftragten der einzelnen Schulen auf und sprechen mit ihnen die Durchführung unseres Jugendforums ab.

Unser Angebot wird sehr dankbar angenommen und erfreut sich eines immer größeren Interesses. Es erreicht im umfassenden Maße die Zielgruppen. Da Schüler (wie andere Altersgruppen auch) nur selten ohne „Zwang“ solche Veranstaltungen besuchen, unterstützen uns die Schulen, indem gezielt Schüler der Zielgruppe zur Teilnahme verpflichtet werden. Bei den Veranstaltungen zeigt sich, dass diese „Pflicht“ schnell in Interesse und Akzeptanz wechselt.

Für Unterstützung jeglicher Art sind wir - im Interesse der Unfallverletzten - sehr, sehr dankbar. Jeder Betroffene, der seinen weiteren Lebensweg mit unserer Unterstützung ein wenig leichter gehen kann, jeder Mensch, der durch unsere Präventionsveranstaltungen nicht Opfer eines Unfalls wird und nicht andere durch unangemessenes Verhalten im Straßenverkehr schädigt, ist es wert, dass dieser Interessenverbund - aller beteilgten Institutionen -  seine erfolgreiche Arbeit auch außerhalb des Märkischen Kreises fortsetzen kann !

Besuchen Sie unsere Jugendforen „Traffic Deadline“, oder sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie auch der Meinung sind, dass Prävention und die Unterstützung betroffener Unfallverletzter zentrale Punkte für ein erfülltes Ehrenamt durch Sie sein können !

Kontakte zu folgenden Institutionen, Gruppen oder Personen sind für uns daher notwendig :

Helfen Sie sich und anderen durch Ihre aktive und fördernde Mitgliedschaft im Interessenverband für Unfallverletzte. Der Jahresbeitrag beträgt nur 20 €uro. Gemeinsam können wir die Situation der Unfallverletzten verbessern! Nur Betroffene kennen die Wege zur Lösung vieler, für Gesunde nebensächlicher, Probleme. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie über unsere Ansprechpartner per Nottelefon, E-Mail oder bei einem persönlichen Gespräch bei den Treffen unserer Selbsthilfegruppe.

Die Beitrittserklärung können Sie auf Wunsch über den folgenden Links downladen:

Mitgliedsantrag